L´Aureissima – Venedig die Goldenste

Eingang Arsenale

Eingang Arsenale

Kann man noch über Venedig schreiben? Ist nicht schon jeder Winkel seit Goethe ausgeleuchtet? Gibt es Venedig überhaupt? Oder ist dieses zerbrechliche Gebilde nur eine Fata Morgana, wie ein Echo ferner Galaxien der Phantasie? Was zieht Millionen von Tagestouristen, aber auch Reiseprofis, regelmäßig in die langsam versinkende Stadt an der Lagune? Weiterlesen

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Grazie Roma

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 Die Stadt am Tiber döst träge vor sich hin. Zu viel Geschichte, zu viele Ruinen, zu viele Päpste, zu viele Touristen (über 22 Mio Nächtigungen/Jahr). Rom hat schon alles gesehen, hat alles erlebt. Nero, die Borgias, Berlusconi – alles historische Randnotizen für die „ewige Stadt“.

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In der Stadt der ertrunkenen Fahrräder

Neulich an einem der zahlreichen Kanäle in Kopenhagen. Fahhräder, wohin das Auge blickt. Fast 40% nutzen den Drahtesel für den Weg zur Arbeit, Schule, Uni. Auf breiten „Rad-Autobahnen“ gleiten sie dahin: schicke, bequeme, alte, neue, Lasten- oder die putzigen „Kinderwagen“-Räder mit der großen Kiste am Vorderrad, aus der die kleinen Magnus´ oder Mathildes frech heraus schauen. Weiterlesen

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Bad Luck nach Miramare

Wie eine weiße Festung thront Schloss Miramare auf einem Kalkfelsen in der Bucht von Triest. Zwei tragische Familiengeschichten seiner einst stolzen Bewohner sind damit verbunden. Weiterlesen

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Reich in Hvar

Langsam schiebt sich die 90 Meter lange Motoryacht in den Hafen von Hvar. Provokanterweise thront auf dem Bug der „Phoenix2″noch ein Helikopter. Und plötzlich wirken alle anderen Super-Yachten daneben armselig. Und der Begriff „Reichtum“ wieder verdammt relativ.

Ist es erstrebenswerter Luxus mit diesem schwimmenden Club-Hotel an der Mole zu protzen? Um kolportierte 800.000.- pro Woche (!) rd. 10 Gäste zu verwöhnen?

Auf Reisen geht es auch um die Produktion von Erinnerungen. Vermutlich fallen die damit doch relativ schal aus: 24 Stunden Jet-Ski fahren?

Aber Hvar hat wesentlich mehr zu bieten: Reichtümer, die von den „Onassis-auf-Zeit“ Leuten wahrscheinlich gar nicht erkannt werden. Weiterlesen

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Bittersüss in Zagreb: Museum of Broken Relationships

Ausgezeichnet als "Innovativstes Museum 2011"

Von der Zagreber Unterstadt geht es zu Fuß steil bergauf in den oberen Teil der kroatischen Hauptstadt, Gornji Grad. Dort, wo alles fein restauriert ist und sich Rathaus und Regierungssitz in neuer Pracht zeigen. Oder man nimmt die kurze Standseilbahn, die – wie ein Schild im Inneren der Kabine zeigt – seinerzeit von der Korneuburger Schiffswerft gebaut wurde.

Oben angelangt sind es wenige Schritte im alten Stadtteil Gradec bis man vor dem kleinen Museum steht, das weltweit Furore macht: Das Museum of Broken Relationships wurde 2011 mit dem Preis für das innovativste Museum in Europa ausgezeichnet. Weiterlesen

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Gran Canaria ist belegt

 

Schlummernd döst Rokitansky am Pool und genießt die erste kräftige Frühlingssonne. Es war nicht einfach eine freie Liege zu ergattern, aber da sich in diesem Eck den ganzen Vormittag niemand mit Besitzansprüchen gezeigt hat, wagte er das am Bett liegende Magazin zur Seite zu räumen und streckt sich in der Sonne genießerisch  aus. Weiterlesen

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Wo die Helden baden gehen: Thermen in Budapest

Ja, Budapest rückt immer näher an Wien. Etwas über 2 Stunden mit dem Auto oder sehr bequem in 2:36 mit dem ÖBB Railjet. Wichtig: Badehose nicht vergessen!

 

Dass die ungarische Hauptstadt über eine ausgeprägte Badekultur verfügt, verdankt sie zum einen den über 100 heißen Quellen in der Stadt. Und andererseits der langen  osmanische  Besatzung mit ihrer Hamam-Kultur. Protzend mit der Ästhetik der Gründerzeit finden wir die einstigen Repräsentativbauten heute in neuem, generalrenoviertem Glanz.

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Eislaufen mit Stalin

Unlängst war in der Zeitung über die „10 schönsten Eislaufplätze der Welt“ zu lesen.

Am Eiffelturm in Paris, beim Hauptbahnhof in Helsinki, der unvermeidliche Rathausplatz in Wien oder das Rockefeller Center in New York, von dem es hieß, dass „Sky-Skating hier mit einem wunderbaren Blick über die Metropole ein Vergnügen ist. Oder man läuft unten am bunt beleuchteten Platz, auf dem heuer erstmals auch ein Iglu gebaut wurde“.

Skaten am Rockefeller

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Ligurien mitten in Wien

Ein kalter Tag in der grauen Stadt verlangt nach Wärme und Farbe. Abseits des Alltags kann man ja öfters abbiegen – wenn man will.

Brandl in Rot: wärmt

So etwa jetzt in die neu eröffnete Ausstellung Herbert Brandl im Kunstforum auf der Freyung. Monochrome Großformate wärmen die graue Winterseele gut an.

 

Flashendes Blitzblau

Aber dann das: Ein Blitzblau über einem schneebedeckten Berg reißt Rokitansky förmlich raus aus der winterlich öden Großstadt und man vermeint direkt am Berg zu stehen und in das Leuchten von Sonne, Himmel und Schneefeld  zu starren.

Gibt Energie für ca. 2 Tage.

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